Zonierung bezeichnet in der Reinigung die systematische Einteilung eines Gebäudes in Bereiche mit unterschiedlichen Hygieneanforderungen und Reinigungsstandards.
Das Prinzip stammt ursprünglich aus der Lebensmittelhygiene und dem Gesundheitswesen, wird aber zunehmend auch in der allgemeinen Gebäudereinigung angewandt. In der Praxis werden häufig vier Zonen unterschieden – von Hochrisikobereichen wie OP-Sälen bis hin zu Lagerflächen mit geringem Risiko. Ziel ist es, die Reinigung an die tatsächlichen Anforderungen anzupassen und Kreuzkontamination zu vermeiden.
Zur Umsetzung wird oft eine Farbcodierung eingesetzt: Reinigungstücher und Mopps werden den jeweiligen Zonen farblich zugeordnet, um Verschleppung von Keimen zu verhindern. Diese Zuordnung wird in der Regel im Reinigungsplan dokumentiert.